Heute noch Möbel – Morgen schon Elektrogerät!? Über die Auswirkungen der Änderungen des Elektrogesetzes für Händler elektrischer Produkte

Das Elektrogesetz bringt im nächsten Jahr weitreichende Änderungen für Händler elektrischer Produkte mit sich: Produkte mit elektrischer Funktion, die z.B. aktuell als Möbel oder Bekleidung gelten und aktuell nicht als Elektrogerät behandelt werden, sind künftig ggf. registrierungspflichtig – z.B. beleuchtete Weihnachtsmützen, blinkende T-Shirts, verstellbare Lattenroste. Bei Nicht-Registrierung besteht Vertriebsverbot und eine Abmahnung mit hohen Bußgeldern droht. Nächstes Jahr werden außerdem bestehende Registrierungen überführt. Wer dann im Zuge der automatischen Überführung in der falschen Kategorie landet, ist falsch registriert und kann ebenso abgemahnt werden. Das betrifft alle bestehenden Registrierungen für Elektrogeräte im Sinne des ElektroG vom Fernseher, USB-Stick, LED, Armbanduhr über Kühlschrank ist alles umfasst, was mit Batterien, Kabel oder anderweitig elektrisch bzw. elektronisch betrieben wird.